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KI in der Webentwicklung - Hilfreiches Werkzeug, aber kein Ersatz für Fachwissen.


Wo unterstützt KI wirklich in der täglichen Arbeit? Wo stößt sie an ihre Grenzen? Und warum bleiben erfahrene Entwickler*innen und Agenturen trotz aller technischen Fortschritte unverzichtbar? Wir geben einen Einblick – und berichten aus der Praxis, wie Steffi, Max und Ulrike KI-Tools im Alltag nutzen.

KI und Mensch

1. Wo Künstliche Intelligenz (KI) in der Webentwicklung wirklich hilft

Künstliche Intelligenz verändert gerade, wie wir Webseiten, Web-Anwendungen und Apps bauen. Sie ist kein Ersatz für menschliche Erfahrung, aber in vielen Bereichen ein echter Gamechanger.

Das ist besonders bei sich ständig wiederholenden Aufgaben spürbar. Anstatt jedes Mal bei null anzufangen, liefert die KI schnell ein Grundgerüst für Code oder Design, das wir dann weiterentwickeln können. So sparen wir Zeit und können uns auf die wirklich wichtigen Aspekte konzentrieren. Auch bei der Fehlersuche oder beim Testen unterstützt uns die KI, indem sie mögliche Probleme sichtbar macht, die im Alltag leicht übersehen werden.

Darüber hinaus kann KI uns beim Erstellen von Inhalten unterstützen, sei es bei einem ersten Textentwurf für eine Produktbeschreibung oder bei der Auswahl eines Bildes für eine Landingpage. Das ersetzt zwar nicht die kreative Arbeit, sorgt aber dafür, dass Ideen schneller Gestalt annehmen. Auch in puncto Nutzerfreundlichkeit bietet KI Vorteile: Sie kann aus dem Verhalten der Besucher lernen und so Vorschläge machen, wie sich Inhalte oder Funktionen besser auf die Zielgruppe abstimmen lassen.

Ein weiterer spannender Bereich ist die Barrierefreiheit. KI-gestützte Tools können beispielsweise Alternativtexte für Bilder vorschlagen oder überprüfen, ob Kontraste und Schriftgrößen für alle Nutzer gut lesbar sind. Das erleichtert die Arbeit enorm und sorgt dafür, dass Webseiten von Anfang an inklusiver gestaltet werden. Natürlich ist auch hier die Erfahrung von Entwicklern und Designern erforderlich, um sicherzustellen, dass die Umsetzung allen Anforderungen gerecht wird.

Wichtig: Es geht nicht darum, dass KI die Arbeit übernimmt. Sie nimmt uns vor allem die eintönigen und zeitintensiven Aufgaben ab und schafft damit Raum für das, was den Unterschied macht: Kreativität, Erfahrung und das Gespür für gute Lösungen.

 

2. Die Grenzen von KI

So beeindruckend viele KI-Tools inzwischen auch sind, sie haben klare Schwächen. Es ist wichtig, diese zu kennen, um keine bösen Überraschungen zu erleben oder falsche Ergebnisse zu übernehmen.

KI hat beispielsweise kein Gefühl dafür, wohin ein Projekt wirklich will. Sie kennt Ihre Marke nicht, versteht nicht, was Ihre Zielgruppe ausmacht, und weiß nichts über Ihre langfristigen Ziele. Das heißt: Alles, was sie liefert, basiert auf Mustern und Daten, aber nicht auf Ihrem individuellen Markenkern.

Häufig kommen standardmäßige Ergebnisse zurück – Lösungen, die oberflächlich funktionieren, aber keine echte „Machen wir's so, weil das zur Marke passt"-Strategie. Generischer Code, Designs oder Layouts sind dann keine Seltenheit, weil sich die KI an vielen ähnlichen Beispielen orientiert.

Ein weiteres Thema sind Fehler. Was auf den ersten Blick gut aussieht, kann im Detail unsauber sein: versteckte Bugs, Sicherheitslücken oder ineffiziente Abläufe. Ohne gründliche Überprüfung können solche Probleme später viel Aufwand verursachen.

Ein besonders kritischer Bereich sind die sogenannten Halluzinationen. Die KI kann Informationen „erfinden", die zwar plausibel klingen, aber falsch sind. Sei es bei Code, beim Design oder bei Fakten. Für Menschen ohne technischen Hintergrund ist das gefährlich, denn wenn sie nicht merken, dass ein Teil falsch ist, übernehmen sie ihn möglicherweise unbewusst.

Ein weiterer Punkt ist, dass KI selten von allein Barrierefreiheit oder spezielle Nutzerbedürfnisse versteht. Sie kann zwar Vorschläge machen, beispielsweise zu Bildbeschreibungen oder Kontrasten, doch ob diese Vorschläge tatsächlich geeignet sind, muss ein Mensch prüfen – jemand, der sich mit Barrierefreiheit auskennt und weiß, wie sie umgesetzt wird.

Auch bei rechtlichen und datenschutzrechtlichen Fragen gibt es Risiken. KI kennt nicht automatisch alle Details von Gesetzen oder Regelwerken – DSGVO, Urheberrecht, Markenrecht: Wer hier blind vertraut, kann Probleme bekommen.

 

3. Warum Entwickler*innen und Agenturen unverzichtbar bleiben

Eine erfolgreiche Website oder App entsteht nicht allein durch schnellen Code oder hübsches Design. Sie muss zur Marke passen, Besucher überzeugen, rechtlich sauber funktionieren und langfristig erfolgreich sein. Genau hier stößt KI an ihre Grenzen – und genau deshalb sind erfahrene Entwickler*innen, Designer*innen und Online-Marketer unverzichtbar.

In der Entwicklung braucht es ein klares Konzept: Welche Inhalte sind wirklich wichtig? Welche Funktionen bringen Mehrwert? KI kann zwar Code-Schnipsel oder Design-Ideen liefern, aber ob diese zum Unternehmen passen und die Zielgruppe ansprechen, das entscheidet immer noch das Fachwissen von Menschen. Auch bei Qualität und Sicherheit spielt Erfahrung eine entscheidende Rolle: Wir prüfen, optimieren und sorgen dafür, dass alles DSGVO-konform, performant und stabil läuft.

Dasselbe gilt für das Online-Marketing. KI kann heute schon Texte vorschlagen, Bilder generieren oder SEO-Basics prüfen. Sie unterstützt bei der Personalisierung und wertet Daten schneller aus, als es manuell möglich wäre. Aber eine durchdachte Marketing-Strategie ersetzt sie nicht. Ohne ein Verständnis für Marke, Zielgruppe und rechtliche Rahmenbedingungen (wie DSGVO oder Urheberrecht) bleiben KI-Ergebnisse Stückwerk. Erst durch das Zusammenspiel mit erfahrenen Online-Redakteuren und Marketing-Experten werden diese Ergebnisse in eine erfolgreiche Kampagne eingebettet.

Fazit: KI ist ein wertvoller Helfer – aber nur im Zusammenspiel mit Fachwissen aus Entwicklung, Design und Marketing entsteht ein Ergebnis, das wirklich überzeugt.

 

4. Aus der Praxis: Steffi, Max und Ulrike im Umgang mit KI

KI ist bei uns längst kein Fremdwort mehr, wir beschäftigen uns schon seit 2022 damit. In der Entwicklung, im Design und auch im Online-Marketing probieren wir regelmäßig aus, wo uns die Tools unterstützen können – und wo wir besser selbst Hand anlegen. Dabei zeigt sich: KI ist ein guter Helfer, ersetzt aber nie die Erfahrung und das Zusammenspiel unseres Teams.

Um das greifbarer zu machen, geben wir einen kleinen Einblick, wie wir KI in unserem Arbeitsalltag tatsächlich einsetzen.

 

In der Entwicklung:

 

Steffi

Steffi entwickelt Webseiten, Webshops und Apps, unter anderem mit dem Content-Management-System TYPO3, dem Shopsystem OXID sowie dem Framework React Native für die Entwicklung von Apps. Sie nutzt KI gerne, um schneller ins Projekt zu starten, und darüber hinaus:

KI hilft mir dabei, Code-Snippets oder Lösungsansätze schneller zu entwerfen und bestehende Strukturen zu optimieren. Trotzdem gilt: Jedes Ergebnis wird sorgfältig überprüft und an die jeweiligen Anforderungen angepasst, da KI-Modelle nicht immer fehlerfrei arbeiten. Mit der richtigen Steuerung und Korrektur wirkt KI wie ein engagierter Assistent, der stetig dazulernt. Besonders spannend finde ich, wie schnell sich die Tools weiterentwickeln – und genau deshalb lohnt es sich, KI bewusst und verantwortungsvoll in der Programmierung und darüber hinaus einzusetzen.


Max

Max entwickelt Webseiten und Webportale mit dem Content-Management-System TYPO3 und dem PHP-Framework Laravel. Er nutzt KI gerne, um Routineaufgaben zu beschleunigen:

"In meinem Arbeitsalltag nutze ich KI mittlerweile täglich bei allen Programmieraufgaben. Da moderne KI-Tools direkten Einblick in die gesamte Codebasis haben können, sind die Ergebnisse oft sehr präzise und hilfreich. Natürlich überprüfe und bestätige ich jede Änderung manuell, dennoch bedeutet der Einsatz von KI bei der Programmierung eine spürbare Zeitersparnis. Besonders in Laravel-Projekten funktioniert die Code-Generierung hervorragend – nicht zuletzt dank Lösungen wie Laravel-Boost, die der KI versionsspezifischen Kontext bereitstellen. Auch bei der Entwicklung kundenspezifischer TYPO3-Extensions unterstützt KI mich dabei, effizientere und noch bessere Ergebnisse umzusetzen."


Im Online Marketing:

Ulrike

Ulrike arbeitet im Bereich Onlinekommunikation & Webentwicklung und nutzt KI besonders im Bereich Social Media:

"Im Online-Marketing, speziell im Social-Media-Bereich, ist KI für uns eine echte Unterstützung. Sie hilft mir bei der Bild- und Videobearbeitung, da viele Programme inzwischen KI-Funktionen direkt integriert haben. Auch beim Einarbeiten in neue Tools, zum Beispiel zur Videobearbeitung oder beim Programmieren, nutze ich KI gerne, um mir Abläufe Schritt für Schritt erklären zu lassen. Bei der Content-Planung kann ich mit ihrer Hilfe mehr Ideen sammeln, Themen recherchieren und mir Quellen anzeigen lassen. Auch das Heraussuchen von passenden Emojis für den Post geht mit KI ganz schnell. Gleichzeitig hat KI aber auch klare Grenzen. Social Media lebt davon, authentische Einblicke ins Unternehmen zu geben, Geschichten zu erzählen und direkt mit den Menschen in Kontakt und im Austausch zu sein. Diese Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden kann eine KI nicht ersetzen, aber uns mehr Zeit dafür ermöglichen."

Hannah

Hannah ist Texterin und Social Media Managerin. Für sie ist KI im Arbeitsalltag vielseitig einsetzbar:

"Im Social Media Management kann KI eine wertvolle Unterstützung in mehreren Bereichen bieten. Von der Themenfindung über plattformorientierte Content-Inspirationen bis hin zur automatisierten Planung und Analyse gibt es sehr gute Tools, die meine Arbeit erleichtern, beschleunigen und teilweise sogar bereichern – während ich selbst mich wieder den liebsten Teilen meiner Arbeit widmen kann: Der Kreativität und der Community! Denn genau hier macht menschliche Empathie den größten Unterschied. "

 

Fazit

 
Künstliche Intelligenz ist ein leistungsstarkes Werkzeug, das uns im Alltag enorm unterstützt. Erst im Zusammenspiel mit Fachwissen, Erfahrung und Kreativität entfaltet sie ihr volles Potenzial. So entstehen bei uns Webseiten, Webportale und Onlineshops, die modern, stabil, sicher, datenschutzkonform und barrierefrei sind und Ihre Kunden nachhaltig überzeugen.



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