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Webdesign Trend: Emotional Design

  • Ein tolles Beispiel für eine solche Mikrointeraktion erleben wir regelmässig bei der Google. Wer die Suchmaschine häufig nutzt, dem fällt auf, dass Google regelmäßig seine Startseite rund um das Logo ändert. Das geschieht meist mit kleinen Animationen, nützlichen Informationen oder sogar kleinen Spielen.

Webdesign Trend Emotional Design
An guter User Experience kommt man im Webdesign schon lange nicht mehr vorbei. Und das hat einen guten Grund: eine gute Website funktioniert nicht mehr ohne wirkungsvolle User Experience. Emotionen, die durch die Website ausgelöst werden, spielen dabei eine oft unterschätzte Rolle. Das ist schon überraschend, wenn man bedenkt, dass auch im B2B Kaufentscheidungen meist auf emotionaler Ebene getroffen werden.

Natürlich sind Nutzbarkeit, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit unverzichtbare Bestandteile für erfolgreiche Websites. Trotzdem gibt es davon abgesehen noch Möglichkeiten die Website-Performance weiter zu steigern: Und zwar mit Emotionalität.

Wenn ein Design also funktional, zuverlässig und benutzbar ist, heißt das noch lange nicht, dass es auch emotional ist. Emotional ist hier natürlich stets in positiver Hinsicht gemeint. Erst wenn ein Design auch “Spaß” macht und Benutzer sich freuen, es verwenden zu können, dann ist es Emotional Design. Dazu gehört nicht nur eine optische “Schönheit” des Designs, nein, vor allem das Gestalten perfekter Interaktionen, um das Design mit Leben zu füllen und fühlbar zu gestalten.

Nun ist es so, dass Design immer Emotionen hervorrufen wird, ob wir es beabsichtigen oder nicht. Vergleichen wir es mit der Aussage, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Daher ist es gut, sich der Emotionalisierung als Faktor bewusst zu bedienen, als versehentlich unterschwellig falsche Gefühle zu triggern.


Wie können wir Design emotional gestalten?


Ein Aspekt des Emotional Design heisst Minimalismus, der u. a. vom bekannten Produktdesigner Dieter Rams starkt geprägt worden ist. Seine Designgrundsätze gelten noch heute als modern, obwohl seine designerischen Meisterstücke während seiner Schaffenszeit für das deutsche Unternehmen Braun aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts datieren. An denen sich aber heute noch das Unternehmen Apple orientiert.

Gutes Design ist so wenig Design wie möglich, lautet einer der Grundsätze Rams. Gekoppelt mit dem Grundsatz, dass gutes Design ein Produkt verständlich machen soll, wird klar, was wir meinen. Wenn wir es schaffen, dass ein Design sich quasi von selbst erklärt, dann erzeugen wir damit positive Emotionen in den Benutzern des Designs. Denn mal ehrlich, jeder von uns hasst komplizierte Produkte, für deren Bedienung man erst promovieren muss. Gleiches gilt auch für Webseiten - wenn der Besucher nicht findet, wonach er sucht oder Ihr Mitbewerber ihn optisch und inhaltlich gezielter anspricht, ist er als Kunde für Sie verloren.


Emotional Design anwenden


Es gibt viele Möglichkeiten eine Website emotionaler zu machen. Der Einsatz von positiv geladenen Bildern und Farben ist absolut effektiv. Sie transportieren Emotionen ausgesprochen gut. Wichtig ist ebenfalls, die Website auf dem neuesten Stand zu halten, sodass die Besucher ab und zu auf Neuerungen und Veränderungen aufmerksam wird. Denn eine veraltete Webseite sorgt auch für Emotionalität, leider im negativen Sinne.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Sinne beim Website-Besuch einbezogen werden, desto emotionaler reagieren User auf die Website. Subtile Animationen vermitteln den Eindruck, dass das Design lebt. Beispiel Mikrointeraktionen - sie definieren die eigentliche Mensch-Maschine-Schnittstelle. Mikrointeraktionen tragen zu einem positiven Gefühl bei. Denn Reaktionen auf das Handeln des Users wirken wie eine Belohnung und können Glückshormone ausschütten. Dafür ist kein großer Aufwand notwendig, denn Mikrointeraktionen gibt es in ganz verschiedenen Formen.

Mikroaktionen, die schnell erledigt sind, diese sind aber ganz wesentlich für die jeweilige Nutzererfahrung. Je überzeugender diese gestaltet sind, desto flüssiger fühlt sich die Nutzung an und desto lieber wird der Nutzer Ihr Produkt verwenden. Es ist dabei die Interaktion an sich, die Emotion triggert. Denn durch die Interaktionsmöglichkeit wird das pure Design zu etwas, mit dem wir eine Beziehung eingehen können. Das Design reagiert, bewegt sich, wird dadurch selbst menschlicher und entwickelt eine Persönlichkeit.

Ein tolles Beispiel für eine solche Mikrointeraktion erleben wir regelmässig bei der Google. Wer die Suchmaschine häufig nutzt, dem fällt auf, dass Google regelmäßig seine Startseite rund um das Logo ändert. Das geschieht meist mit kleinen Animationen, nützlichen Informationen oder sogar kleinen Spielen.

Emotional Design erstreckt sich jedoch auch weit über das reine Design, die eigentliche Gestaltung hinaus. Wer etwa einen Online-Shop betreibet, könnte das Prinzip auch nach dem Kaufabschluss fortsetzen. Eine besonders freundliche E-Mail, die etwa erklärt, warum Sie sich über den neuen Kunden freuen, was ihre Philosophie ist und mehr. Ansteller einer 0815-Verpackung erhält der Kunde eine Verpackung, die er gerne öffnet oder sogar anderweitig verrwendet. Oder legen Sie ein Geschenk bei. Sie könnten sehr viel tun, was Ihr Unternehmen vom Wettbewerb absetzt. Der Kunde wird es sich merken, weil er es nicht erwartet.


Fazit:


Gutes Webdesign baut Eine Verbindung mit dem potenziellen Kunden auf. 2020 ist das erste Mittel dafür Emotionen. Wer auf Emotionalität setzt, der stärkt seine Website, erhöht die Verweildauer und schafft Vertrauen. Das bindet Kunden langfristiger. Wichtig ist, dass die Emotionen zur Zielgruppe bzw. zum Produkt passen. Emotionales Design kann ein Verkaufskatalysator im Web sein.


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