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Easter Eggs

  • Was ist ein Easter Egg? Wir verraten es Euch!

 

Was ist ein Easter Egg?


Als Easter Egg wird eine vom Programmierer versteckte Überraschung bezeichnet, die sich in Applikationen, Spielen, Betriebssystemen, Browsern, auf Internetseiten verstecken. Oft verstecken Entwickler in ihrer Software kleine, lustige Überraschungen, die als Easter Eggs bezeichnet werden.

In den meisten Fällen werden die Easter Eggs vom Programmierer bzw. Urheber entwickelt und versteckt. Sie sind nicht einmal dem offiziellen Herausgeber der Software bekannt und werden nur zufällig entdeckt. Easter Eggs können versteckte Texte, Bilder oder Videos sein. Aber auch Sonderfunktionen, geheime Level oder komplette in einem Programm verborgene Anwendungen sind durchaus möglich. Die Urheber möchten sich mit den Easter Eggs in ihren Programmen verewigen und Usern eine kleine Überraschung bieten.

Traditionell waren Oster Eggs übrigens als versteckte Signaturen und Botschaften von Künstlern auf ihren Gemälden zu sehen. Sie sollten so die besondere Individualität des Urhebers zum Ausdruck bringen.



Easter Egg in Regierungsdokument

Sogar bis in den aktuellen Wirtschaftsbericht der US-Regierung haben es Easter Eggs geschafft, wie die New York Times berichtet. Der Bericht an sich ist ja wirklich schwere Kost: Es geht um Regressionsanalysen und Wachstumsraten. Lustig wird es spätestens auf Seite 624. Hier werden die Autoren des Berichts benannt - genauer, die Praktikanten, die mitgearbeitet haben. Dies sind unter anderem Bruce Wayne alias Batman, Peter Parker als Spiderman oder auch Captain America.


Das ist übrigens nicht zum ersten Mal passiert - letztes Jahr war unter anderem Captain James T. Kirk vom Raumschiff Enterprise dabei. Das Weiße Haus scheint es gelassen zu nehmen und twittert: Alle unsere Praktikanten sind Superhelden.



Was macht ein Easter Egg aus?


Immer mal wieder werden versteckte oder schwer zugängliche Funktionen in Programmen fälschlicherweise ebenfalls als Easter Eggs bezeichnet. Doch damit sich eine versteckte Information oder Funktion tatsächlich Easter Egg nennen darf, müssen die drei nachfolgend benannten Grundvoraussetzungen erfüllt sein:
 

  • Die Information oder die Funktion muss beabsichtigt eingebaut worden sein, 
  • sie sollte keinen offiziellen Nutzen für den User haben und 
  • sie sollte lustig und unterhaltsam sein. 


Um ein Easter Egg in einem Programm anzuzeigen oder auszuführen, sind bestimmte Tastenkombinationen zu drücken, Menüeinträge aufzurufen oder Texteingaben und andere Aktionen auszuführen.



Easter Eggs von Google


Auch das web steckt doch voller Überraschungen, Nerd-Humor und kleiner, versteckter Funktionen. Beispielsweise bei Google scheint sich ein kleines Techniker-Team ausschließlich mit kleinen Spielereien für uns Nutzer zu beschäftigen. Neben den Doodles und den grafischen Änderungen am Google-Logo gibt es immer wieder neue, sogenannte Easter Eggs, also versteckte Funktionen, zu entdecken. Einige von ihnen wollen wir vorstellen – ausprobieren ist ausdrücklich erwünscht: 

Askew – Wer bei Google den Befehl „askew“ in das Suchfeld eingibt, wird sehen – Google macht es. Die Suchmaschine hängt sich auf und legt die SERP (Search Engine Result Pages = Suchergebnisseiten) schräg.



Do a barrel roll – Eingetippt in die Suchleiste reagiert Google sofort und beginnt sich zu drehen. 

Blink Search – Ja, Google kann auch HTML. Wenn Du nach „blink.html“ oder <blink> suchst, setzt Google den Befehl direkt in den SERPs um und lässt die Suchbegriffe blinken. 

Google lässt uns aber auch im Alltag nicht im Stich. Wer wissen möchte, ob sein Bild an der Wand gerade hängt, gibt im mobilen Browser auf dem Smartphone einfach „bubble level“ ein und schwupps! zeigt Google eine funktionsfähige Wasserwaage. 

Auf dem Desktop funktioniert das natürlich nicht. Ist ja auch logisch, wer will auch schon einen Monitor an die Wand halten?
 

Google Maps für Drachen? 
Na klar, wer von Snowdon nach Brecon Beacons reisen möchte, kann neben den üblichen Verkehrsmitteln auch Dragon auswählen. Der Flug dauert nur ne gute halbe Stunde, mit dem Auto ist man mindestens 3,5 Stunden unterwegs. 

Und Nessie ist auch dabei!

Bei der Suche nach „Loch Ness“ bei Google Maps verwandelt sich das kleine Street View Icon (unten rechts) in unser süßes Seemonster Nessie. Damit ist das schon mal klar - wir haben Nessie gesehen! ;-) 

Google kennt sich auch sonst recht gut aus und weiss die Antwort auf die Frage nach “the number of horns on a unicorn“.

Mit Google spielen

Ja, sogar das geht mit Google. Denn Achtung: Nach Eingabe der Worte “zerg rush” werden die Suchergebnisse von gefräßigen Kreisen angegriffen und vernichtet. Und jetzt kommt der User ins Spiel: vernichtet die Killerkreise und verteidigt die Suchergebnisseite!  ;-)


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