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Instagram Stories sollen bald den Newsfeed ersetzen.

  • Stories, die digitalen „Kurzgeschichten“

Was Snapchat vorgemacht hat, haben Instagram und zuletzt auch Facebook erfolgreich nachgemacht – die Rede ist von Stories.

Was Snapchat vorgemacht hat, haben Instagram und zuletzt auch Facebook erfolgreich nachgemacht – die Rede ist von Stories. Die digitalen „Kurzgeschichten“, die sich nach 24 Stunden automatisch wieder löschen, erfreuen sich seit ihrem Start 2016 auf Instagram einer immer weiterwachsenden Beliebtheit. Diesen Trend hat Facebook erkannt und plant deshalb ab 2019 den Instagram Newsfeed durch Stories zu ersetzen. Für den Facebook Feed ist diese Änderung zu einem späteren Zeitpunkt auch geplant.

Instagram hat sich durch Stories grundlegend geändert. Nicht nur bezogen auf das Feature und immer neu hinzukommenden Funktionen. Sondern auch hinsichtlich der Art und Weise wie Menschen Instagram nutzen. Denn die tägliche Nutzung von Instagram Stories steigt immer weiter an. Laut Instagram sind es im Juni 2018 weltweit 400 Millionen Instagram Stories Nutzer jeden Tag. Im November 2017 waren es noch 300 Mio. Menschen. Das ist in der Tat ein beeindruckendes Wachstum, das Facebook verständlicherweise nicht ungenutzt verpuffen lassen will.

Aber wie lässt sich die ungebremste Begeisterung für wackelige Handyvideos und Hundefilter eigentlich erklären? Herr Zuckerberg selbst sieht in Stories das beste Format, wenn es um das Teilen von persönlichen Inhalten geht. Außerdem sind laut Zuckerberg Stories ideal dafür geeignet, schnell und einfach Kurzvideos zu erstellen und zu veröffentlichen. Wir fügen noch einen weiteren eigenen Erklärungsversuch hinzu: Wir mutmaßen, dass das Feature Instagram Stories deshalb so populär werden konnte, weil es eben gerade nicht wie mittlerweile viele Inhalte auf der Fotoplattform auf Hochglanz getrimmt ist. Verwackelt und unperfekt ist real, ist echt. Und Authentizität, das wissen ja bereits von der Videoplattform YouTube, ist sympathisch und birgt jede Menge Identifikationspotential in sich.

Facebook wird alles daransetzen, Stories noch weiter zu etablieren, denn natürlich wittert das größte soziale Netzwerke neben der Mitteilungsfreude seiner User auch neues Anzeigengeschäft. Facebook wird weitere Anzeigenprodukte für Stories entwickeln, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, neue Menschen über den Stories-Bereich zu erreichen.

Was bedeutet das für Social Media Manager? Eigentlich nichts Neues, denn wer in dem Bereich arbeitet, rechnet damit, dass sich soziale Netzwerke und das Nutzungsverhalten seiner User stetig verändern. Deshalb kann es nicht schaden, sich vor der finalen Umstellung schon einmal strategische Gedanken dazu zu machen, wie die Gestaltung des eigenen Contents im neuen Jahr aussehen kann. Welche Tools oder Apps helfen dabei, Bilder und Videos Stories-tauglich zu erstellen, zu gestalten oder aussehen zu lassen?

Hinzu kommt eine weitere, nicht ganz unbedeutende Überlegung – wie lassen sich Metriken von Stories in Zukunft am besten auslesen? Sei es beim eigenen Reporting, bei Kooperationen mit Influencern, oder auch bei der Wettbewerbsanalyse. Vom Newsfeed kennen wir es, schnell und einfach an Zahlen wie Reichweiten und Interaktionen zu kommen. In abgespeckter Version oder mithilfe von einschlägigen Tools auch die Zahlen von Mitbewerbern.

Bei Instagram Stories ist das in dieser Form nicht so einfach möglich. Oder viel mehr noch nicht. Je mehr Facebook und Instagram in das Format investieren, Anzeigenprodukte entwickeln und Unternehmen für den Stories-Bereich gewinnen möchten, desto höher wird die Nachfrage nach Lösungen zur Erfolgsmessung und zu umfangreichen Statistiken. Und desto mehr wird Facebook dieser Nachfrage auch entgegenkommen. Es ist wie immer viel in Bewegung und wir sind auf die nächsten Entwicklungen gespannt.

Wir beraten Sie gerne.

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